Großzügige Spende ermöglicht neues Therapiefahrrad für Kinder
Vertrau mir, ich bin da!
Erstkommunion im Heilpädagogischen Zentrum Rottal-Inn
Dieser Leitsatz begleitete die 6 Kommunionkinder, die in der Pfarrkirche St.Nikolaus und Stephanus in Eggenfelden zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfingen. Feierlich zogen die 6 Erstkommunionkinder des HPZ in die Stadtpfarrkirche St.Nikolaus und Stephanus zusammen mit ihren Familien und Stadtpfarrer Egon Dirscherl ein. Das Mädchen und die 5 Buben haben sich lange und gut vorbereitet – das spürte man während des gesamten Gottesdienstes. Freudvoll und mit kräftigen Stimmen erneuerten sie ihr Taufversprechen. Die Verantwortlichen der Einrichtung freuten sich, dass das Fest nun – trotz mancher Hindernisse aufgrund der Corona-Pandemie- stattfinden konnte. Egon Dirscherl erinnerte die Kinder, dass sie immer auf Gott zählen können, sie ihm bedingungslos ihr Vertrauen schenken können. Die Erstkommunikanten beteiligten sich aktiv am Gottesdienst, weitgehend in leichter Sprache, durch das Lesen von Fürbitten und Gebeten, sowie bei der Gabenprozession. Musikalisch wurde die Feier durch den Staudacher Jugendchor sowie den Organisten der Pfarrei, Johannes Buxbaumer, gestaltet. Die Vorbereitung der Kommunionkinder lag in den bewährten Händen der heilpädagogischen Förderlehrerin Sonja Leiker.
Große Freude im Heilpädagogischen Zentrum Rottal-Inn: In der vergangenen Woche durften Herr Robert Niederleitner, Einrichtungsleitung und Frau Julia Schilcher, Tagesstättenleitung, eine besondere Spende entgegennehmen. Herr Andreas Buchner und Herr Andreas Luferseder von der Allianz überreichten der „Aktionsgemeinschaft Kind in Not“, im Auftrag der Stiftung „Allianz für Kinder in Bayern e. V.“, einen Scheck in Höhe von 2.250 Euro.
Mit dieser großzügigen Unterstützung finanziert „Kind-in-Not“ die Anschaffung eines speziellen Therapierades für die jüngsten Kinder in der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE), im Heilpädagogischen Zentrum. Das „Reharad“ ist ein wichtiges Fördermittel für Kinder mit motorischen Einschränkungen oder Entwicklungsverzögerungen. Es unterstützt spielerisch die Entwicklung von Koordination und Muskelkraft und bietet Kindern mit Behinderung neue Bewegungserfahrungen. Mit dem Therapiefahrrad können sich die Kinder sicher durch die drei Räder, die Stütze des Oberkörpers und den geführten Tretablauf auf neue Art fortbewegen.
Gerade für kleine Kinder wirken sich neue Bewegungen nicht nur körperlich, sondern auch kognitiv positiv aus. Das neue Therapierad wird künftig im therapeutischen Alltag eingesetzt.
Bei Veranstaltungen, Tombolas und Versteigerungen wurde bei Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Führungskräfte fleißig Geld gesammelt und an die Stiftung Allianz für Kinder in Bayern e. V. gespendet. Wir bedanken uns bei den Spenderinnen und Spendern und bei Herrn Andreas Buchner, Allianz Generalvertretung Arnstorf und Herrn Andreas Luferseder, Bereichsleiter Allianz, sowie der „Aktionsgemeinschaft Kind-in-Not“ sehr herzlich, dass sie sich für die Kinder des HPZ Rottal-Inn stark gemacht haben.
Text: Julia Schilcher
Foto: Johannes Rudlof




