Vertrau mir, ich bin da!

Erstkommunion im Heilpädagogischen Zentrum Rottal-Inn

Dieser Leitsatz begleitete die 6 Kommunionkinder, die in der Pfarrkirche St.Nikolaus und Stephanus in Eggenfelden zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfingen. Feierlich zogen die 6 Erstkommunionkinder des HPZ in die Stadtpfarrkirche St.Nikolaus und Stephanus zusammen mit ihren Familien und Stadtpfarrer Egon Dirscherl ein. Das Mädchen und die 5 Buben haben sich lange und gut vorbereitet – das spürte man während des gesamten Gottesdienstes. Freudvoll und mit kräftigen Stimmen erneuerten sie ihr Taufversprechen. Die Verantwortlichen der Einrichtung freuten sich, dass das Fest nun – trotz mancher Hindernisse aufgrund der Corona-Pandemie- stattfinden konnte. Egon Dirscherl erinnerte die Kinder, dass sie immer auf Gott zählen können, sie ihm bedingungslos ihr Vertrauen schenken können. Die Erstkommunikanten beteiligten sich aktiv am Gottesdienst, weitgehend in leichter Sprache, durch das Lesen von Fürbitten und Gebeten, sowie bei der Gabenprozession. Musikalisch wurde die Feier durch den Staudacher Jugendchor sowie den Organisten der Pfarrei, Johannes Buxbaumer, gestaltet. Die Vorbereitung der Kommunionkinder lag in den bewährten Händen der heilpädagogischen Förderlehrerin Sonja Leiker.

null „In Gottes Händen geborgen“: Firmung im Heilpädagogischen Zentrum Rottal-Inn

Ein besonderer Festtag erfüllte am 22. Mai 2026 die Kirche St. Nikolaus mit Leben und Freude: Acht Schülerinnen und Schüler des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Rottal-Inn empfingen das Sakrament der Firmung. Im Mittelpunkt des feierlichen Gottesdienstes stand die Zusage, dass jeder Mensch – gerade in seiner Einzigartigkeit – bei Gott sicher aufgehoben ist.

Der feierliche Gottesdienst wurde von Domkapitular Michael Dreßel geleitet, der den jungen Menschen das Sakrament der Firmung spendete. Gemeinsam mit Ortspfarrer Egon Dirscherl und Konzelebrant Hans Heindl gestaltete er eine Liturgie, die den Firmlingen und ihren Familien in besonderer Weise naheging.

Unter dem Leitgedanken „In Gottes Händen geborgen“ spannte der Domkapitular in seiner Ansprache einen Bogen zu der Bedeutung des Firmsakraments. Das zentrale Symbol der Feier bildeten die menschlichen Hände. Dreßel verdeutlichte den Firmlingen, wie wichtig eine offene, einladende Haltung ist: „Hände, die anderen Hilfe anbieten und Geborgenheit schenken, sind ein Geschenk Gottes.“ Er ermutigte die Jugendlichen dazu, ihre Hände als Werkzeuge des Friedens und der Zuwendung zu nutzen – als helfende Hände, statt sie zur abwehrenden Faust zu ballen. Die offene Hand als Zeichen der Gemeinschaft und der Offenheit für Gott stand dabei sinnbildlich für den Lebensweg, auf den die jungen Menschen nun gestärkt durch den Heiligen Geist gehen.

Für eine berührende und lebendige Atmosphäre in der St. Nikolaus-Kirche sorgte die musikalische Gestaltung. Der Chor des HPZ gestaltete den Gottesdienst aktiv mit und brachte die Freude des Tages zum Ausdruck. Unterstützt wurden sie dabei vom Familienchor der Pfarrgemeinde unter der Leitung des Kirchenmusikers Johannes Buxbaum. Gemeinsam schufen die Chöre einen klangvollen Rahmen, der die Botschaft der Geborgenheit und Gemeinschaft für alle Gottesdienstbesucher erlebbar machte.

Am Ende des Gottesdienstes herrschte eine Atmosphäre der Dankbarkeit. Für die acht Schülerinnen und Schüler des HPZ wird dieser 22. Mai als ein Tag in Erinnerung bleiben, an dem sie die Erfahrung machen durften, als wertvoller Teil der Gemeinschaft angenommen und in Gottes Händen getragen zu sein.

Text: Franz Esterl

Foto: Veronika Mück