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im Heilpädagogischen Zentrum Rottal-Inn (HPZ)

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null „In Gottes Händen geborgen“: Firmung im Heilpädagogischen Zentrum Rottal-Inn

Ein besonderer Festtag erfüllte am 22. Mai 2026 die Kirche St. Nikolaus mit Leben und Freude: Acht Schülerinnen und Schüler des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Rottal-Inn empfingen das Sakrament der Firmung. Im Mittelpunkt des feierlichen Gottesdienstes stand die Zusage, dass jeder Mensch – gerade in seiner Einzigartigkeit – bei Gott sicher aufgehoben ist.

Der feierliche Gottesdienst wurde von Domkapitular Michael Dreßel geleitet, der den jungen Menschen das Sakrament der Firmung spendete. Gemeinsam mit Ortspfarrer Egon Dirscherl und Konzelebrant Hans Heindl gestaltete er eine Liturgie, die den Firmlingen und ihren Familien in besonderer Weise naheging.

Unter dem Leitgedanken „In Gottes Händen geborgen“ spannte der Domkapitular in seiner Ansprache einen Bogen zu der Bedeutung des Firmsakraments. Das zentrale Symbol der Feier bildeten die menschlichen Hände. Dreßel verdeutlichte den Firmlingen, wie wichtig eine offene, einladende Haltung ist: „Hände, die anderen Hilfe anbieten und Geborgenheit schenken, sind ein Geschenk Gottes.“ Er ermutigte die Jugendlichen dazu, ihre Hände als Werkzeuge des Friedens und der Zuwendung zu nutzen – als helfende Hände, statt sie zur abwehrenden Faust zu ballen. Die offene Hand als Zeichen der Gemeinschaft und der Offenheit für Gott stand dabei sinnbildlich für den Lebensweg, auf den die jungen Menschen nun gestärkt durch den Heiligen Geist gehen.

Für eine berührende und lebendige Atmosphäre in der St. Nikolaus-Kirche sorgte die musikalische Gestaltung. Der Chor des HPZ gestaltete den Gottesdienst aktiv mit und brachte die Freude des Tages zum Ausdruck. Unterstützt wurden sie dabei vom Familienchor der Pfarrgemeinde unter der Leitung des Kirchenmusikers Johannes Buxbaum. Gemeinsam schufen die Chöre einen klangvollen Rahmen, der die Botschaft der Geborgenheit und Gemeinschaft für alle Gottesdienstbesucher erlebbar machte.

Am Ende des Gottesdienstes herrschte eine Atmosphäre der Dankbarkeit. Für die acht Schülerinnen und Schüler des HPZ wird dieser 22. Mai als ein Tag in Erinnerung bleiben, an dem sie die Erfahrung machen durften, als wertvoller Teil der Gemeinschaft angenommen und in Gottes Händen getragen zu sein.

Text: Franz Esterl

Foto: Veronika Mück